ERSATZBÄUME- Seite im Aufbau

ERSATZBAUMPFLICHT - WARUM?

grünes Wien - die Lebensqualität soll erhalten bleiben

Das Wiener Baumschutzgesetz sorgt dafür, daß gerodete Bäume in Wien durch eine Neupflanzung  ersetzt werden müssen. Dies soll zum Erhalt der Biomasse beitragen. Bäume sind nicht nur für das grüne Erscheinungsbild der Stadt wichtig, sondern verbessern unsere Atemluft, reduzieren die Feinstaubbelastung und schaffen ein gesundes Mikroklima für unseren Lebensraum. Vor allem der Temperaturregelung in der Stadt kommt eine immer größere Bedeutung zu. Durch die Verdunstung von Wasser über die Blattmasse sind die Temperaturen in bepflanzte Straßenzüge um bis zu 5 Grad Celsius kühler, als unbepflanzte Straßenzüge.

ERSATZBÄUME - WIEVIELE?

Wieviel Ersatzbäume werden vorgeschrieben?
 

Erfolgt die Rodung eines Baumes Aufgrund der Erreichung seiner Altersgrenze oder Aufgrund von Bauschäden, die durch den Baum verursacht wurden, dann wird in der Regel eine Neupflanzung im Verhältnis von 1:1 gefordert, das bedeutet für einen gerodeten Baum muss ein neuer Ersatzbaum gepflanzt werden.

Erfolgt jedoch eine Rodung eines gesunden Baumes, weil z.B. ein Bauwerk errichtet werden soll, dann kann laut Wiener Baumschutzgesetz pro 15 cm Stammumfang des bestehenden Baumes  ein Ersatzbaum vorgeschrieben werden. Dies kann dann bei einem Baum mit z.B. 50 cm Stammdurchmesser – gemessen in 1 m Höhe = Stammumfang 157 cm – eine Vorschreibung von 11 Ersatzbäumen bedeuten, keine leichte Aufgabe dafür geeignete Standorte zu finden, vor Allem bei kleineren Grundstücken. Da jeder Ersatzbaum einen seiner Endgröße angemessenen Platzbedarf hat, wird deswegen vom Magistrat oft auch eine geringere Anzahl als der vom Gesetz möglichen Anzahl von Ersatzbäumen  vorgegeben, so daß auf dem vorhandenen Grundstück eine gesunde Entfaltung der Bäume möglich ist.

Weiters besteht noch die Möglichkeit um eine Abschlagszahlung durch ein formloses ansuchen zu beantragen, diese beträgt für jeden nicht gepflanzten Baum zurzeit 1090 Euro. Aus oben erwähnten Gründen der Neupflanzung wird diesem Ansuchen jedoch oft nicht stattgegeben.

ERSATZBÄUME - WELCHE?

Welche Ersatzbäume werden vorgeschrieben?
Welche Ersatzbäume werden vorgeschrieben?

Führt man im Antrag auf Baumentfernung keine eigenen Wünsche der Baumart der Ersatzpflanzung sowie des Standortes an, dann schlägt das Magistrat einen oder mehrere Bäume zur Auswahl vor. Ebenso wird der Baumstandort für den Ersatzbaum aufgrund der günstigsten Entfaltungsmöglichkeit des Baumes vorgegeben. Will man hier selbst auf Art und Standort des Ersatzbaumes Einfluß  nehmen, ist es sinnvoll, bereits bei der Skizze  die dem Antrag zur Baumentfernung beigelegt werden muss, und die wir auch gerne für Sie erstellen, einen Wunschstandort und ein oder zwei Wunschbaumarten/Sorten einzuzeichnen bzw. aufzuführen. 

Gerne beraten wir sie vor Ort, welcher Ersatzbaum gut in Ihren Garten passen würde, und wo dafür ein geeigneter Standort wäre. Um Ihnen einen Überblick der beliebtesten Ersatzbäume je nach vorhandenen Platzbedarf zu geben haben wir untenstehende die TOP 15 Ersatzbäume  zusammengestellt, so können Sie sich schon bereits vor unserem Besuch selbst überlegen, welcher Baum Ihnen gut gefallen würde.

TOP 15 ERSATZBÄUME

Feldahorn - Acer campestre

Wuchshöhe: 6 -10 m
Wuchsbreite: 6 – 8 m
breit aufrechter Wuchs, schönes Herbstlaub, Blätter dunkelgrün, gelappt

Säulenahorn - Acer platanoides "Columnare"

Wuchshöhe: 8 – 12 m
Wuchsbreite: 4 m
Säulenförmige, schmale Krone, schönes goldgelbes Herbstlaub, sehr große Blätter

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