Baum- und Gartenpflege im Sommer – Gießen, Düngen, Rückschnitt

Der Sommer rückt näher und die warmen Temperaturen regen an im kühlen Schatten der Bäume und Sträucher im Garten zu entspannen. Bäume, Sträucher und Blumen treiben nach dem Frühjahrs- oder Herbstschnitt erneut kräftig aus und der Garten erblüht in kräftigen Farben, neu Gepflanztes kommt erstmals zur Geltung und bald kann erstes Obst geerntet werden. 

Um den sommerlichen Garten in vollen Zügen zu genießen und zu nutzen braucht es doch ein wenig Gartenarbeit. Der Garten befindet sich im stetigen Wandel und so gilt es in den Sommermonaten bereits wieder Vorbereitungen für den Herbst, den kommenden Winter und gar den nächsten Sommer zu treffen. 

Rückschnitte, Obstbaumschnitt

Rückschnitte an Bäume und Sträuchern, Hecken und Koniferen eigenen sich jetzt besonders gut, vor allem an jenen Pflanzen die bereits schon verblüht oder schon wieder zu groß und zu dicht sind. Für Obstbäume empfehlen wir die Schnittmaßnahme nach der Ernte zu setzen, je nach Baumart zwischen Ende Juni und Ende Oktober. Lesen Sie dazu noch mehr auf unserer Website unter https://www.baumpflege-schranz.at/leistungen/obstbaumschnitt

Düngen

Das Düngen im Sommer stärk die Widerstandskraft von Gräser, Blumen oder Kleinbäumen und wirkt dem Stress durch Hitze- und Trockenheit entgegen. Beim Rasen verringert das Düngen das Moos- und Kleewachstum. Das Ausbringen von Düngemittel etwa 3-4 mal im Jahr im Zeitraum Ende März bis Ende Oktober, erhöht besonders die Regenerationskraft des Rasens.

Die Witterung sollte für die Sommerdüngung möglichst feucht und die Sonneneinstrahlung möglichst gering sein. Somit bieten sich die kühleren Abendstunden für das Ausbringen des Düngers und das anschließend ausgiebige Wässern an. 

Gießen

Neben dem Sonnenlicht und ausreichend Nährstoffen ist Wasser ein unerlässlicher Bestandteil für einen lebendigen Garten. Nährstoffe und reichlich Wasser sind das Um und Auf unserer Grünflächen: im Frühjahr (Austriebsphase), im Sommer sowie im Herbst bis zum Einsetzen des Bodenfrostes. Viele Kunden frage uns, wann und wieviel bewässert werden muss. Welke Blätter sind das erste Indiz für Trockenstress, die Pflanze benötigt umgehend Wasser. Einige Pflanzen reagieren auf Trockenheit erst zeitversetzt mit gelben Blättern und Laubfall. Braune Blätter oder brauner Rasen deutet auf Vertrocknen hin und ist schwer zu reparieren. Die Beste Tageszeit für das Gießen ist der frühe Morgen. Abends sollte nur bei absoluter Notwendigkeit genossen werden. Die aufgeheizten Pflanzen vertragen zu kaltes Wasser nämlich schlecht. Auf keinen Fall zu Mittag gießen, es kann zu Verbrennungen durch den Wasserkontakt auf der Blattoberseite kommen. 

Pro Gießgang sollte in etwa die gleiche Menge an Wasser gegossen werden. Ein kräftiger Gießgang garantiert, dass das Wasser ungehindert in die Tiefe sickern und bis zu den Wurzeln vordringen kann. Das Wasser darf nicht nur die Erdoberfläche befeuchten! Zu beachten ist außerdem: je nach Pflanzenart und Standort werden unterschiedliche Wassermengen benötigt. Bei Rasen, Staudenpflanzen und Sommerblumen kann von etwa zehn Litern pro Quadratmeter ausgegangen werden, holzige Sträucher und Heckenpflanzen benötigen bereits das 3-fache und Jungbäume sollten alle 4-7 Tage mit 100 – 300 Liter (je nach Witterung) eingewässert oder besser eingeschlemmt werden.

Boden

Auch der Boden tut sein Übriges dazu. Sandiger Boden ist sehr durchlässig und besitzt eine schlechte Speicherkapazität – das Wasser rinnt durch. Je schwerer der Boden ist, desto mehr Wasser wird gespeichert und desto weniger muss gegossen werden. Stattdessen gilt es darauf zu achten, dass sich keine Staunässe bildet. Pflanzen die übermäßig gegossen werden zeigen dies durch gelbliches Verfärben der Blätter und Laubfall. Staunässe zieht außerdem auch Schädlinge, wie Läuse, Nacktschnecken etc. an und bietet Nährboden für Krankheiten, Moose und Pilze. 

Rindenmulch oder Ähnliches schützt vor dem Austrocknen. Feuchtigkeit wird länger im Boden gespeichert. Ebenso unterdrückt eine ausreichend Mulchschicht das Wachstum von Unkräutern und unerwünschten Wildpflanzen.

Ein Sommer mit Klimawandel

Eines der wichtigsten Themen im Garten mehr den je und zukünftig ist der Klimawandel. Starkregenereignisse, Stürme, Dürreperioden und warme Winter nehmen zu und stellen den Garten, die Gartenplanung und den (Hobby)Gärtner vor Herausforderungen. Das Thema Wasser wird dabei viel diskutiert. Es ist ein kostbares Gut mit dem wir sorgsam auch in der Gartenpflege umgehen sollten. 

Regentonnen eigenen sich bestens um das Regenwasser an niederschlagsreichen Tagen zu sammeln. Für sehr große Gärten empfiehlt sich gar eine Zisterne. Je weniger Flächen im Garten versiegelt sind, desto besser kann bei Regen das Wasser zurück in den Boden statt in die Kanalisation laufen. 

Dem hohen Feuchtigkeitsbedarf im Sommer wird jedoch vielerorts nur mehr technisch entgegen zu kommen sein. Wer keine Zeit für eine intensive Gartenbetreuung hat oder auf eine Urlaubsreise nicht verzichten möchte, dem bietet eine vollautomatisierte Bewässerungsanlage die Möglichkeit die Bewässerung zu 100% zu gewährleisten und bei Bedarf flexibel darauf zu reagieren und diese anzupassen. 


Für Fragen zu unseren Gartenthemen und Dienstleistungen stehen wir iHnen sehr gerne telefonisch und per Email zur Verfügung!

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